Übersicht über das Weiterbildungsangebot des ImFT

Um die Arbeitsweisen des ImFT kennenzulernen, gibt es die Möglichkeit, vorab ein themenzentriertes Seminar zu belegen. Dieses kann durch den modularen Aufbau der Weiterbildungen in einer Art „Baukastensystem“ in Folge als Inhalt in Aufbaukursen anerkannt werden.

Weiterbildung Modul 1:

Grundkurs Systemische Beratung/Systemische Familienberater:in

  • kann als Grundlagen-Basiskompetenz auf die Weiterbildungen „Systemische Beratung“ oder Systemische Beratung und Therapie“ angerechnet werden
  • 22 Seminartagen an 6 Terminen
  • fester Gruppenkontext
  • bietet einen achtsamen Raum für eigene Lebensthemen, die in den Aufbaumodulen weiter Beachtung finden können.

Weiterbildung Modul 2

Aufbaukurs Systemische Beratung

  • basiert auf dem Grundkurs “Systemische/r Familienberater/in” (Modul 1)
  • 2 Pflichtseminare
  • 2 Wahlpflichtseminare
  • 80 Supervisionseinheiten (5 × 2 Tage oder 8 × 1 Tag)
  • entspricht den Richtlinien der Weiterbildung „Systemische Beratung“ Systemischen Gesellschaft (SG)
  • schließt mit der Zertifizierung „Systemische Berater“ ImFT ab. Mit diesem Zertifikat kann das Zertifikat “Systemische Beratung” bei der Systemischen Gesellschaft (SG) beantragt werden,

Weiterbildung Modul 3:

Aufbaukurs Systemische Therapie

  • basiert auf dem Grundkurs “Systemische/r Familienberater/in” (Modul 1) und dem Aufbaukurs “Systemische Beratung” (Modul 2)
  • 5 themenzentrierte Seminare
  • 80 Supervisionseinheiten (5 × 2 Tage oder 8 × 1 Tag)
  • entspricht den Richtlinien der Weiterbildung „Systemische Beratung Therapie“ in drei Ausbildungsabschnitten* der Systemischen Gesellschaft (SG) Mit dem Zertifikat “Systemische Beratung und Therapie” ImFT kann das Zertifikat “Systemische Therapie” bei der Systemischen Gesellschaft (SG) beantragt werden,

Die TeilnehmerInnen gestalteten durch die gewählten Seminare und Einheiten eigenständig die Weiterbildungsdauer in einem selbstbestimmten Zeitrahmen. Die Abfolge der Seminare ist dem eigenen Zeitmanagement und Prozess überlassen. Diese Form des Lernens ist regt die Kreativität und dem Wachstum in der eigenen Arbeit an. Das Aufeinandertreffen von „bekannten“ und „neuen“ Weiterbildungsteilnehmer:innen aus unterschiedlichen Arbeitsbereichen und Professionen setzt wichtige Impulse in einem inhaltlichem Diskurs. Dies bedeutet, dass immer wieder eine Neugier auf den Anderen und das Andere erlebt werden kann. Inhaltliche Abweichungen sind in der Seminarstruktur ausdrücklich beabsichtigt.
Die festen Supervisionsgruppen in den Aufbaukursen Systemische Beratung und Systemische Therapie schaffen Verbindlichkeit.

Weiterbildung Aufbaukurs “Systemische “Supervision

Aufbaukurs Systemische Supervision

Das Institut bietet ab 2023 eine Aufbauweiterbildung “Systemische Supervision” für praktizierende oder angehende Supervisor:innen an. Sie wendet sich an Teilnehmer:innen, die bereits über Erfahrungen in Beratungsprozessen und als Systemische Berater:innen oder Therapeut_innen zertifiziert sind.

Umfang und Struktur – 210 Lehreinheiten mit Lehrenden Supervisior:innen SG
7 Blockseminare jeweils 3 Tage mit jeweils 30 UE, davon

  • 100 UE Theorie und Methoden
  • 30 UE Selbsterfahrung und Selbstreflexion
  • 80 UE Supervision

Weiterhin

  • 30 UE Intervision
  • 50 UE nachgewiesene Praxis in Form von dokumentierter Supervisionsarbeit in 3 Prozessen
  • 20 UE Eigenarbeit oder Literaturstudium
  • 1 Reflexionsgespräch

Dieses entspricht einem Gesamtumfang von 310 UE/LE

Weiterbildung Systemische Traumapädsagogik/Traumazentrierte Fachberatung

  • von der DeGPT zertifiziert und entsprechend deren Vorgaben (180 UE) entwickelt.
  • das ImFT erweitert diese Sichtweise konsequent um einen systemischen Ansatz und Inhalte auch für die Bereiche von Pflege und koordiniertem multiprofessionell vernetztem Arbeiten
  • ingesamt 33 Seminar- und Supervisionstage bzw. 279 UE.
  • Kosten für 7 Seminare und 4 Supervisionsblöcke: 3790,00 € – zahlbar in mtl. Raten. Hinzu kommen noch die Kosten für Unterkunft und Verpflegung
  • schließt bei Erfüllung aller Voraussetzungen mit dem Abschluss “Traumapädagogik und Traumazentrierte Fachberatung (DeGPT/Fachverband Traumapädagogik, vorher BAG-TP)“ ab.

Anrechenbarkeit bei Kombinationen von Weiterbildungen

Weiterbildung Systemische Traumapädagogik und traumazentrierte Fachberatung + die Aufbaukurse der Weiterbildung Systemische Beratung und Systemische Therapie

Wenn Sie beide Weiterbildungen absolvieren möchten, können Ihnen jeweils Teile der anderen Weiterbildung anerkannt werden.

Anrechenbarkeit bei Kombinationen ›

Für alle Weiterbildungen gilt:

Theorie und Selbsterfahrung

Die Seminare werden von den Lehrenden des Institutes geleitet. Es gibt einen ständigen Austausch zwischen den Lehrtherapeuten über die Qualität der Durchführung der Seminare. In den Seminaren werden theoretische Inhalte vermittelt, die Möglichkeit zur Supervision gegeben und großen Wert auf die Selbsterfahrung der Weiterbildungsteilnehmer gelegt. Die Seminare finden in Lüneburg, in Bremen oder im Tagungshaus „Die Freudenburg” in Bassum statt.

Peergruppen

Die Peergruppen, die sich kontinuierlich während der gesamten Weiterbildung zwischen den Seminaren treffen, dienen dem kollegialen Austausch. Während der Treffen werden die theoretischen und praktischen Inhalte der Seminare von den Teilnehmern gemeinsam ausgewertet und dadurch vertieft.

Die Treffen werden für das gemeinsame Literaturstudium genutzt und fördern somit die theoretische Diskussion. Ein Schwerpunkt der Arbeit in den Peergruppen ist auch die Unterstützung und Reflexion der persönlichen Entwicklung des zukünftigen Beraters.

Beratungspraxis

Während der gesamten Weiterbildung sollte die Möglichkeit gegeben sein, die gelehrten Inhalte der Seminare und Supervisionen in der beruflichen Praxis zu verwenden und somit das erlernte systemisch Wissen und die Methoden zu festigen und vertiefen. Die Integration des systemischen Ansatzes in die bisherige berufliche Praxis des Weiterbildungsteilnehmers kann mit Einzelnen, mit Paaren, mit Familiensystemen oder mit Organisationen stattfinden.

Familienrekonstruktion

Einer der wichtigen Elemente der Weiterbildung ist das Seminar „die Familienrekonstruktion”. „Wer mit Familien beruflich arbeitet, tut gut daran, die Erfahrungen der Rekonstruktion der eigenen Ursprungsfamilie auch selbst zu erleben. Er wird sicher viel gewinnen an Erkenntnissen, nach welchen Regeln er in jener Zeit und mit jenen Menschen leben gelernt hat. ER wird auch für sich selbst profitieren, indem er seine Familienerfahrungen näher anschaut und prüft, welch ihm förderlich oder hinderlich sind im privaten und beruflichen Bereich” (Rudolf A. Kaufmann, Die Familienrekonstruktion, 4. Auflage, Heidelberg 2000).

Supervision

Die Supervision, die sich an der systemischen Theorie orientiert, ist immer auftrags-, kontextbezogen und prozessorientiert. Hierbei gilt ein besonderer Fokus der Beachtung des interdisziplinären und interfakultativen Kontextes. Durch die Außenperspektive auf individuelle, fachliche und institutionelle Fragen werden Interaktionen, Muster und Prozesse sichtbar. Unterschiede können wahrgenommen werden und die TeilnehmerInnen können so erkennen, was verändert und was beibehalten werden kann und soll.

Abschlussarbeit und Kolloquium

Die Weiterbildung schließt mit einer Abschlussarbeit und dem Kolloquium an. Nach erfolgreicher Beendigung erhalten die TeilnehmerInnen ein Zertifikat.

Anerkennung durch die Systemische Gesellschaft

Unsere Weiterbildungen werden nach den Richtlinien der Systemischen Gesellschaft durchgeführt und werden durch diese zertifiziert. Mit dem Zertifikat, das jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer zum Abschluss der Weiterbildung vom ImFT erhält, bestätigen wir, dass diese Weiterbildungen nach den Richtlinien der Systemischen Gesellschaft durchgeführt wurden – dies berechtigt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, das Zertifikat bei der Systemischen Gesellschaft zu beantragen.

Informationen

Bitte lassen Sie sich von uns beraten:
E-Mail: girrulat_at_imft.info
Kontaktformular ›

Hier finden Sie uns

IMFT

Das Institut wurde 1996 gegründet, um die Bedeutung der Generationen für die Lebensentwicklung – also “das Früher im Heute” wissenschaftlich begründet zu erklären.
Seit 2002 führen wir systemische Aus- und Weiterbildungen nach den Richtlinien unseres Dachverbandes der “Systemischen Gesellschaft” durch.
Seit 2013 führen wir die vom Fachverband DeGPT zertifizierte Weiterbildung “Systemische Traumapädagogik und traumazantrierte Fachberatung” durch.

Kontakt

ImFT – Institut für mehrgenerationale Forschung
und Therapie GmbH
Heiligengeiststraße 41
21335 Lüneburg

Tel. 04131/2197270
Fax: 04131/2206698
Heidrun Girrulat Mobil: 0176/32685298
Ruthard Stachowske Mobil: 0176/30417944
eMail: info_at_imft.info

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